Google Zertifizierung – das sollten Sie wissen

Google-Produkte wie Google Ads oder AdSense werden von Unternehmen gern als Werbeplattform genutzt, um Anzeigen für Produkte und Dienstleistungen zu schalten oder bei der Monetarisierung ihrer Inhalte im SEA (Suchmaschinenwerbung) zu helfen. Google kündigte jetzt an, dass für deren Nutzung in Zukunft eine spezielle Zertifizierung über die Consent-Management-Plattform (CMP) notwendig wird. Als Google Ads Online Marketing Agentur haben wir uns die neue Zertifizierung genauer für Sie angesehen und beantworten an dieser Stelle die wichtigsten Fragen.

Was heißt Zertifizierung über Consent-Management-Plattform (CMP)?

Werbetreibende, die im SEA Google Angebote nutzen, benötigen in Zukunft eine spezielle Zertifizierung für die Consent-Management-Plattform (CMP).

Die Consent-Management-Plattform (CMP) kommt zum Einsatz, um die Einwilligung der Benutzer in die Verwendung von Cookies und die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten zu verwalten und zu gewährleisten, dass die Webinhalte den geltenden Datenschutzvorschriften entsprechen.

D.h. Unternehmen, die Google Produkte AdSense, Ad Manager und Admob verwenden möchten, müssen bis zum Januar 2024 umstellen und Consent-Banner nutzen, die von Google zertifiziert wurden.

Diese CMP muss nicht nur die neueste TCF-Version 2.2 unterstützen, sondern auch die Erweiterung namens „Google Additional Consent Mode“.

Wie hoch ist der technische Aufwand für die Zertifizierung?

Die gute Nachricht ist, dass der technische Aufwand, um den neuen SEA Anforderungen von Google gerecht zu werden, überschaubar bleibt.

Die meisten Werbetreibenden verwenden bereits eine frühere Version des TCF. Die einzige Anforderung besteht darin, dass sie eine von Google zertifizierte CMP verwenden.

Google hat passend dazu bereits im Juni eine Liste zertifizierter Consent-Banner-Anbieter vorgestellt, die bei der Auswahl hilft und bis zum 16. Januar 2024 umgesetzt werden muss.

Nach Ablauf dieser Frist akzeptiert Google nur noch CMPs, die den TCF-Standard in der aktuellen Version 2.2 erfüllen. Für Werbetreibende, die nach dem 16. Januar 2024 nicht zertifizierte CMPs verwenden, könnten die Konsequenzen groß sein. Google schränkt möglicherweise den Zugang zu seinen Diensten ein und verweigert die personalisierte Anzeigenwerbung.

Welche Rolle spielen DSGVO und das TCF v2.2?

Interessanterweise sind Googles Anforderungen und die des IAB TCF unabhängig von der DSGVO. Das bedeutet, dass DSGVO-Konformität möglich ist, ohne den Frameworks zu folgen. Für Unternehmen, die Google Produkte nutzen, ist dies jedoch keine Option.

Denn wenn ihre CMP nicht die neueste TCF-Version und den „Google Additional Consent Mode“ unterstützt, wird die Möglichkeit zur Schaltung personalisierter Anzeigen stark eingeschränkt. Dies könnte nicht nur finanzielle Verluste bedeuten, sondern auch den Zugang zu relevanten Diensten von Google unmöglich machen.

Mit TCF v2.2 will Google auch seinen „Additional Consent Mode“ verpflichtend machen. Dieser ermöglicht die Einholung von Einwilligungen für Google-Anzeigenpartner, die nicht Teil des Transparency and Consent Frameworks, aber bei Google als Ad Tech Provider gelistet sind.

Wie wirkt sich die neue Zertifizierung auf Werbetreibende aus?

Die wichtigste Änderung betrifft die Rechtsgrundlage für die Datenerhebung und -verarbeitung in bestimmten Verarbeitungskategorien. Publisher können sich nicht mehr auf das „berechtigte Interesse“ berufen, sondern müssen im SEA auf die Zustimmung der Nutzer setzen.

Dieses Vorgehen wird von Verbraucherschützern begrüßt und erfordert von Unternehmen eine transparentere Bereitstellung von Informationen und eine benutzerfreundlichere Darstellung der Datenverarbeitungszwecke.

Die Nutzer müssen detaillierte Informationen über die erhobenen Daten erhalten, einschließlich IP-Adressen und Gerätekennungen. Zudem sollten Unternehmen auf der ersten Ebene des Cookie-Banners über die Gesamtzahl der Anbieter informieren, an die Daten weitergegeben werden können. Der Widerruf von Einwilligungen wird ebenfalls vereinfacht.

Worauf sollten Werbetreibende achten?

Publisher sollten sich bei Google Anwendungen wie Google Ads auf transparente Kommunikation mit ihren Nutzern vorbereiten, um die Einwilligung zur Datenerhebung zu erhalten. Ohne Einwilligung lässt sich personalisierte Werbung nicht mehr zielgerichtet ausspieen. Ein fairer Umgang auf Augenhöhe mit den Nutzern ist der Schlüssel, um ihre Daten zu erhalten und gleichzeitig Vertrauen aufzubauen.

Die Google-Zertifizierung und das TCF v2.2 mögen neue Anforderungen mit sich bringen, aber sie bieten Anwendern die Sicherheit für einen einheitlichen Standard im Umgang mit Nutzerdaten.

Fazit: Behalten Sie die Zertifizierung im Suchmaschinenmarketing im Blick!

Die Anforderungen von Google an zertifizierte CMPs und die Umsetzung der neuen TCF-Version 2.2 haben Auswirkungen auf die Datenschutzpraktiken Im Rahmen von Suchmaschinenmarketing und der Monetarisierung von Werbung.

Kommunizieren Sie transparent mit Ihren Nutzern und holen Sie sich die Einwilligung zur Datenerhebung. Verstehen Sie die Google-Zertifizierung und TCF v2.2 als Chance, die Datenschutzlandschaft zu verbessern und die Kontrolle ihrer Kunden und Interessenten über persönliche Daten zu stärken.

Unsere Google Ads Online Marketing Agentur unterstützt Sie dabei, die Sichtbarkeit Ihrer Marke und Produkte zu steigern, Zielgruppen gezielt anzusprechen und ihre Werbekampagnen zu optimieren. Wir unterstützen Sie dabei, das sich ständig verändernde digitale Marketing zu meistern und erfolgreich zu sein.

Kontaktieren Sie uns, um mehr über die Möglichkeiten zu erfahren, die unsere Agentur Ihnen in der Suchmaschinenwerbung bietet.

Google KI-Technologie im Ad-Business: Potenzial oder Risiko?

Google hat kürzlich seinen Werbekunden die Aussicht auf Ad-Kampagnen auf Basis von KI Technologie eröffnet. Doch was steckt dahinter und wie realistisch sind die Pläne des Tech-Giganten? Das Team unserer Agentur für Online Marketing München wirft einen Blick auf die Details. Wir haben uns für Sie die Chancen und Grenzen von Artificial Intelligence für Google Ads genauer angeschaut.

Status Quo im Online Marketing

Das Internet hat den Werbemarkt revolutioniert. Unternehmen können spezifisch ihre Zielgruppen ansprechen und ihre Werbung über Plattformen wie Google, Facebook oder Instagram streuen.

Doch mit der fortschreitenden Digitalisierung werden auch die Anforderungen an Werbung immer höher. Es geht längst nicht mehr nur darum, eine ansprechende Anzeige zu gestalten, sondern vielmehr um Lösungen, die eine emotionale Verbindung zum Kunden aufbauen und ihm ein einzigartiges Erlebnis bieten.

Genau hier setzt Google mit seinem Plan an, künstliche Intelligenz in den kreativen Prozess von Ads im Rahmen von Werbekampagnen in der Suchmaschinenwerbung einzubringen.

Google will mit KI kreative Kompositionen aus Texten, Bildern und Videos entwickeln

Gemäß Google Ankündigung soll es demnächst möglich sein, den kreativen Prozess zur Erstellung von zielgruppenspezifischen Ads von einer generativen KI übernehmen zu lassen. Kunden würden dann eine Artificial Intelligence mit Texten, Bildern und Videos füttern, aus denen anschließend Werbeanzeigen kreiert werden, die speziell auf eine vorher festgelegte Zielgruppe zugeschnitten sind. Doch wie funktioniert das und welche Auswirkungen haben diese Entwicklungen auf den Werbemarkt und das Online Marketing?

Potenzial und Bedenken bei der Nutzung von KI im Ad-Business

Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Ad-Business bietet ein enormes Potenzial. Durch den Einsatz von Machine Learning-Modellen lassen sich Werbekampagnen gezielter und effektiver gestalten. KI kann genutzt werden, um Zielgruppen genauer zu definieren und passende Werbebotschaften auszuspielen. Auch die Optimierung von Werbebudgets und die Vorhersage von Kampagnenergebnissen sind durch KI präzise möglich.

Doch die Idee, künstliche Intelligenz in den kreativen Prozess von Werbekampagnen einzubringen, birgt auch Risiken. So sind künstliche Intelligenzen noch sehr fehleranfällig. Insbesondere im SEA werden faktische Fehler in den computergenerierten Anzeigen befürchtet. Auch reproduzieren KIs oft die Voreingenommenheit des Quellenmaterials, auf das sie zurückgreifen.

Ein weiteres Problem besteht darin, dass KI-Technologie den menschlichen Faktor ersetzen könnte. Die Kreativität und Persönlichkeit von Werbetreibenden würden dadurch möglicherweise in den Hintergrund treten. Außerdem führt die Nutzung von KI-Technologie unter Umständen dazu, dass Werbung austauschbarer wird, da sich Anzeigen ähneln und somit weniger auffallen.

Sind Googles ehrgeizige Pläne realistisch?

Insgesamt scheint eindeutig, dass die Verwendung von KI-Technologie in der Werbung eine bedeutende Entwicklung darstellt, die die Branche in Zukunft prägen wird. Unternehmen werden in der Lage sein, personalisierte und relevante Anzeigen für ihre Zielgruppe zu erstellen, die auf deren Interessen und Bedürfnisse zugeschnitten sind. Dies wird dazu beitragen, dass Anzeigen besonders ansprechend sind und dass Benutzer eher bereit sind, auf sie zu klicken.

Während Google vielversprechende Maßnahmen ankündigt, hegen Tech-Experten jedoch Zweifel, ob die Pläne des Unternehmens wirklich umsetzbar sind. Die Technologie stecke noch in den Kinderschuhen und es sei fraglich, ob eine KI wirklich in der Lage ist, die Kreativität eines menschlichen Werbeexperten zu ersetzen.

Fazit: KI im Werbesektor – eine Chance oder Gefahr?

Es bleibt abzuwarten, ob Google mit seinen Ad-Plänen auf Basis von KI-Technologie das Online Marketing revolutionieren wird. Während die Idee, den kreativen Prozess teilweise automatisiert zu gestalten, durch aus Potenzial besitzt, gibt es auch Bedenken bezüglich Fehleranfälligkeit und Austauschbarkeit. Ob eine KI tatsächlich in der Lage ist, die Kreativität von Werbeexperten zu ersetzen, bleibt offen. Vielmehr bietet Sie in Zukunft eine Arbeitserleichterung und die Option zur Automatisierung von Prozessen.

Sie haben weitere Fragen zum Thema Google Ads und KI? Nehmen Sie einfach Kontakt mit unserer Online Marketing Agentur auf.

Die wichtigsten SEA Kennzahlen

In der Marketingstrategie eines Unternehmens spielt „Search Engine Advertising“ eine wichtige Rolle. Es ist ein Teilbereich des Suchmaschinenmarketings. Es bezeichnet das Schalten von bezahlten Anzeigen in den Suchergebnisseiten der Suchmaschinen. Dazu zählen zum Beispiel Google, Yandex, Bing und Baidu. Bei den Suchanfragen erscheinen sie als bezahlte Ergebnisse noch vor den organischen Resultaten. Dafür müssen sie als Anzeigen gekennzeichnet sein. Die Schaltung erfolgt über gebuchte Keywords zum gesuchten Thema.

Der Vorteil von SEA ist, dass es schon nach kurzer Zeit zum Erfolg führt. Daher ist es gut für die Produkteinführung oder bei neuen Webseiten geeignet. Wer für eine bestimmte Zeit die Aufmerksamkeit auf eine Kampagne oder ein Produkt lenken will, ist mit SEA gut bedient. Die Anzeigen erscheinen in der Regel innerhalb kürzester Zeit.

Im Gegensatz dazu gibt es die Suchmaschinenoptimierung. Diese soll das Ranking der Webseiten im organischen Bereich verbessern. Allerdings kann es hier schon mal ein halbes Jahr dauern, bis die Webseite auf den vorderen Plätzen auftaucht. Deshalb gehören zum Suchmaschinenmarketing immer beide Bereiche, um den größtmöglichen Erfolg zu erzielen.

Suchmaschinenwerbung ist ein mächtiges Marketing Instrument für den Erfolg einer Online Marketing Kampagne. Zudem lässt es sich auch für regionale Kampagnen einsetzen. Allein Google verzeichnet pro Tag mehr als 3 Milliarden Zugriffe. Dabei schauen die meisten User nur auf die erste Ergebnisseite. Gut, wenn die eigene Webseite dort erscheint.

Wie lässt sich SEA optimieren?

Google Ads ist das Werbenetzwerk, welches zusammen mit dem Google Display Netzwerk die Haupteinnahmequelle der Suchmaschine darstellt. Es stellt sich nun die Frage, wie sich eine SEA-Kampagne optimieren lässt. Dabei ist es nicht notwendig, Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen.

Alles ist messbar, denn es gibt eine Fülle von Tools und Kennzahlen, um alle relevanten Daten zu überwachen. Ziel ist es, Anzeigen genau dann zu präsentieren, wenn der Nutzer nach Ihrem Angebot sucht. Hier kommt es primär auf das Unternehmensziel an. Die Zielvorgaben bestimmen die Auswahl der Werbemaßnahmen sowie das Budget.

Dies sind mögliche Ziele einer Online Marketing Maßnahme:

  • Reichweite erhöhen
  • Sichtbarkeit verbessern
  • Anzeigenqualität steigern
  • Online Marketing Kampagne rentabel gestalten
  • Neukundengewinnung
  • Umsätze erhöhen

Der Werbeerfolg lässt sich anhand der Ads KPIs (Key Performance Indicators) exakt messen. Daran ermittelt man den Einsatz des Werbebudgets. Da es sehr viele Kennzahlen gibt, die alle miteinander in Verbindung stehen, ist es wichtig diese genau zu verstehen.

Wie oft erscheint die Werbung auf den Ergebnisseiten?

Die Zahl der Impressionen zeigt an, wie oft die Anzeige in den Suchergebnissen auftaucht. Die Gesamtimpressionen zeigen, wie hoch das Suchvolumen des verwendeten Schlüsselwörter ist. Dies gibt wertvolle Einblicke in die Reichweite des Werbenetzwerks. Es sagt jedoch nichts darüber aus, ob die User eine Werbung tatsächlich wahrnehmen.

Wie oft klickt ein Nutzer auf die Anzeige?

Jeder Klick vermittelt den Nutzer auf Ihre Webseite. Daran erkennen wir, ob der User die Anzeige als relevant angesehen hat. Es ist ein guter Indikator dafür, ob sich der Nutzer von der Anzeige angesprochen fühlt. Dieser Wert entspricht der Nutzerzahl, die die Anzeige erreicht hat. Bei Ads bezahlt der Werbetreibende in der Regel für Klicks.

Click-Through-Rate (CTR)

Die Klickrate ist das Verhältnis zwischen den Impressionen und den Klicks. Es ist der Prozentsatz der Nutzer, der auch wirklich auf die Anzeige geht. Dieser Wert ist ein wichtiger Anhaltspunkt für die Qualität der gestalteten Werbeanzeige. Eine Werbung, die zwar Tausende von Impressionen generiert, aber keinen einzigen Klick erzeugt, bringt nicht viel. Die Click-Through-Rate gibt darüber Aufschluss, ob die Anzeige die Menschen zum Klicken animiert.

Die Formel dafür lautet:

  • Klicks/Impressionen x 100 = Klickrate (in %)

Sehen User die Annonce 1000-mal und zehn von ihnen klicken darauf, liegt die Klickrate bei einem Prozent. Eine hohe Rate ist ein sicheres Zeichen für Relevanz im Online Marketing. Je höher diese Zahl ist, desto mehr nehmen die Nutzer Sie als kompetenten Ansprechpartner wahr.

Bereits hier können Sie nachjustieren, indem Sie Text und Ansprache überprüfen. Dort zeigt sich, wie gut ein Keyword konvertiert. Schlagworte, die eine Kaufabsicht beinhalten, konvertieren besser als informelle Keywords. Im Google-Ads-Kampagnenmanager finden sich entsprechende Felder, die diese Werte angeben.

Relevanz ist ein wichtiges Kriterium

Zwischen dem gebuchten Keyword und der Anzeige sollte ein Zusammenhang bestehen. Beide müssen sich in der Überschrift als auch im Text wiederfinden. Der Weg des Kunden setzt sich so fort, dass Keywords und Landingpage zusammenpassen. Die Landingpage muss so gestaltet sein, dass es zu einer positiven Nutzererfahrung kommt. Google möchte stets das bestmögliche Ergebnis ausliefern, daher fließt dieser Aspekt in die Bewertung mit ein.

Wie rentabel sind meine Anzeigen?

Search Engine Advertising kostet Geld, daher sollte jede Werbekampagne möglichst rentabel sein, um den grösstmöglichen Nutzen zu bieten.

Die Rentabilität einer Werbestrategie lässt sich mit diesen Kennzahlen messen:

  • Cost-per-Click (CPC)
  • Cost-per-Lead
  • Conversions
  • Conversion-Rate (CVR)
  • Cost-per-Order (CPO)
  • Umsatz pro Klick
  • Return on Advertising Spend

Der Vorteil im Online Marketing ist, dass sich so gut wie alles messen lässt. So zeigen Conversions an, ob der Besucher nach dem Klick auf eine Anzeige die gewünschte Handlung auch wirklich ausführt. Dazu gehören Verkäufe, Leads, Kontaktanfragen oder Newsletteranmeldungen.

Wichtige Kennzahlen für Shop Betreiber

Da der Online Marketing Experten immer die Kosten im Auge behalten muss, gibt es Kennzahlen für eine Kostenkontrolle. So bedeutet etwa Cost per Klick die realen Kosten, die auf den Klick der Webseite entstehen. Hinzu kommen Kosten, die für eine Kontaktadresse entstehen. Dann spricht man von Cost-per-Lead. Dazu gibt es weitere Unterarten wie Cost-per-Order, die bei der Bestellung entstehen.

Wichtig ist auch der „Return on Advertising Spend“, der den tatsächlich erzielten Gewinn pro Werbeausgabe angibt. Es ist ein Teilbereich des Return-on-Investments, der allgemein das Verhältnis zwischen Umsatz und Kosten angibt.

Diese Zahlen sind vorwiegend für Shop-Betreiber interessant, die einen angemessenen Gewinn erzielen wollen. Da interessiert sogar der Umsatz pro Klick, um zu wissen, wie viel Umsatz der einzelne Klick auf die Werbeanzeige bringt. Hier lässt sich der generierte Umsatz durch die Anzahl der Klicks teilen.

Insgesamt wird dazu noch ein durchschnittlicher Warenkorbwert errechnet. Der Wert gibt an, wie viel Geld der User durchschnittlich beim Einkauf im Online Shop ausgibt. Dabei teilt man den Umsatz durch die durchschnittlichen Conversions.

SEA Kennzahlen immer an die eigenen Informationsbedürfnisse anpassen

Die möglichen Kennzahlen und KPIs bieten vielfältige Analysemöglichkeiten. Jeder SEA-Manager muss daher die vorhandenen Messmethoden an seine individuellen Bedürfnisse anpassen.  Dies kommt sehr auf das entsprechende Unternehmen an. Ziehen Sie nur die für Ihr Unternehmen aussagekräftigen Kennzahlen zurate, damit es nicht zu einer Überflutung unnötiger Informationen kommt. Mit der entsprechenden Software und den mitgelieferten Tools der Suchmaschinen gelingt es, den Überblick zu behalten. Als Full Service Agentur München helfen wir Ihnen, die passende Strategie für Ihr Unternehmen zu finden.

Suchmaschinenoptimierung: SEO im B2B

Anders als Unternehmen, die sich in ihrer Ausrichtung an Endkunden (B2C) wenden, sprechen Business to Business (B2B) Konzepte andere Unternehmen an. Dabei sind die Kaufentscheidungen in der Customer Journey oft deutlich länger und es gibt mehrere Entscheidungsträger. Dies hat auch Auswirkungen auf das Suchmaschinenmarketing sowie die damit einhergehende Suchmaschinenoptimierung im B2B. Aber worauf gilt es in der Business to Business SEO Optimierung zu achten und welche praktischen Tipps sind bei der Umsetzung besonders hilfreich? Wir haben Ihnen die wichtigsten Eckpunkte zusammengetragen.

Worin liegen die Besonderheiten in der B2B SEO Optimierung?

Online Marketing im Bereich B2B muss langfristig angelegt werden und bedarf einer strategischen Ausrichtung sowie den passenden operativen Maßnahmen. Dabei spielt die Zielgruppendefinition eine tragende Rolle.

Darüber hinaus gilt es zu beachten, dass Keywords im B2B Suchmaschinenmarketing häufig ein geringes Suchvolumen aufweisen und höhere Cost-per-Click (CPC) einkalkuliert werden müssen.

Ebenso entscheidend ist der maßgeschneiderte Content in der Suchmaschinenwerbung, der sich nicht an die breite Masse, sondern Entscheider in Unternehmen richtet, weniger emotional und stattdessen formell mit Mehrwert sein sollte.

So erreichen Sie Ihre Zielgruppe über B2B SEO

Tipp 1: Arbeiten Sie strategisch!

Online Marketing Strategien im B2B sind nicht kurzfristig angelegt. Vielmehr zielen sie auf ein stabiles, langfristiges Suchmaschinen Ranking ab.

Hierfür eignet sich ein langfristiges Konzept, dass die B2B Online Marketing Strategien festhält und strategische Schritte sowie operative Maßnahmen abbildet und regelmäßig auf ihre Wirksamkeit hin überprüft.

Dazu gehört neben Analyse und Strategie auch ein regelmäßiges Controlling, dass eine nahtlose Überwachung der Suchmaschinenoptimierung sicherstellt.

Tipp 2: Definieren Sie Ihre Wunschkunden!

Im B2B richten sich Unternehmen nicht an die breite Masse, sondern an eine ausgewählte Zielgruppe von Entscheidern in Unternehmen. In diesem Zusammenhang gilt es über eine sogenannte Buyer Persona einen Musterkunden zu erstellen. Diese unterstützt Sie dabei wie ihre Wunschkunden zu denken, deren Probleme zu analysieren und passende Angebote bereitzustellen.

Tipp 3: Setzen Sie auf spezifische Keywordrecherche für Käufer!

Unternehmen können die Customer Journey über einen sogenannten Sales Funnel (Verkaufstrichter) abbilden. Dabei stellt der Rand des Trichters potentielle Kunden dar, die sich aus verschiedenen Gründen oder Problemstellungen heraus für Ihre Produkte und Dienstleistungen interessieren könnten und der Boden des Verkaufstrichters steht für Kunden, die sich tatsächlich bereits mit einer Kaufentscheidung auseinandersetzen.

Beginnen Sie mit der „Bottom of the Funnel“-Keywordrecherche. Dabei gilt es alle spezifischen Suchbegriffe herauszufiltern, nach denen Kunden suchen, die kurz vor dem Verkaufsabschluss stehen.

Gerade in B2B Nischen ist es wichtig für das Google Suchmaschinen Ranking alle Keywords zu finden, die eine erhöhte Sichtbarkeit des eigenen Angebots ermöglichen.

Tipp 4: Betreiben Sie Keywordrecherche für Suchanfragen!

Verknüpfen Sie die „Bottom of the Funnel“ Keywordrecherche im B2B SEO, die sich häufig durch ein geringes Suchvolumen und hohe Kosten pro Klick auszeichnet, mit der „Top of the Funnel“ Keywordrecherche.

Dabei handelt es sich um Suchbegriffe, nach denen potentielle Kunden suchen, wen sie nach einer Lösung für ein bestimmtes Problem Ausschau halten. Diese zielen nicht auf die sofortige Verkaufsdurchführung ab, sondern dienen der Informationssammlung des Kunden.

Mit dem passenden Online Marketing erreichen Sie hier Ihre Zielgruppe bereits deutlich früher und können diese systematisch auf ihrem Weg durch den Sales Funnel bis zum Verkaufsabschluss begleiten.

Tipp 5: Kreieren Sie Inhalte mit echtem Mehrwert!

Die beste Keyword Recherche nützt wenig, wenn Sie Ihre ausgewählten Schlüsselwörter nicht in den passenden Kontext bringen. Grundlage für ein gutes Suchmaschinen Ranking ist maßgeschneiderter Content, der sich an den Bedürfnissen der Zielgruppe im jeweiligen Stadium der Customer Journey orientiert.

Setzen Sie auf Unique Content, indem Keywords sinnvoll platziert werden, ohne dass Sie Keywords Stuffing (Überflutung mit Schlüsselwörtern) betreiben. Achten Sie darauf, dass Ihr Content einen hohen Informationsgehalt sowie Service bietet.

Tipp 6: Bauen Sie eine Backlink Struktur auf!

Externe Links, sogenannte Backlinks, dienen Ihnen als virtuelle Empfehlungen, die aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung Ihre Inhalte aufwerten. Vermeiden Sie dabei Linktausch Aktionen oder andere unseriöse Backlink Quellen.

Erstellen Sie besser Content, der für Ihre Zielgruppe höchst relevant ist wie Info-Grafiken, Whitepaper und andere Informationen. So erzeugen Sie nicht nur themenrelevante Backlinks, Sie betreiben auch Brandbuilding und stärken Ihre Marke im B2B Segment.

Fazit: B2B Online Marketing Strategien etablieren

Entwickeln Sie im B2B ein strategisches Suchmaschinenmarketing, dass die Suchmaschinenoptimierung anhand einer präzisen Zielgruppenanalyse, einer zweistufigen Keywordrecherche, Unique Content und smarten Backlinks sicherstellt. Lassen Sie sich vom Team unserer Agentur für Online Marketing München unterstützen. Wir helfen Ihnen dabei, die Suchmaschinenoptimierung im B2B langfristig und nachhaltig umzusetzen.

SEA Marketing

Die zunehmende Digitalisierung erfordert neue Marketingmaßnahmen, denn Marketing verlagert sich zunehmend ins Internet. Dabei spielen die Suchmaschinen eine große Rolle, da sie umfassende Möglichkeiten und Werkzeuge für die Kundengewinnung bieten. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen haben hier die Chance, neue Wege zu gehen. Suchmaschinenmarketing ermöglicht einem Unternehmen, sich optimal zu positionieren und seinen Aktionsradius zu steigern.

Suchmaschinenmarketing besteht aus zwei Bereichen

Der Begriff SEA Marketing steht für „Search Engine Advertising“ und bedeutet Suchmaschinenwerbung. Damit sind alle Maßnahmen gemeint, Webseitenbesucher über bezahlte Werbeanzeigen auf die eigene Webseite zu leiten. Jede Suchmaschine bietet bezahlte Werbeplätze, die sich im Kontext der Suchergebnisse einblenden lassen. Sie stehen meist noch über den organischen Resultaten. Geben Sie einen Suchbegriff ein, erhalten Sie zwei Arten von Suchergebnissen. Einmal die organischen Suchergebnisse sowie bezahlte Ergebnisse, zu denen das SEA Marketing gehört.

Suchmaschinenoptimierung für eine längerfristige Positionierung im Netz

Suchmaschinenmarketing ist eng mit Suchmaschinenoptimierung verwandt. Beide haben das Ziel, die Webseite oder den Online-Shop im Web sichtbar zu machen. Suchmaschinenoptimierung ist die Anpassung der Seite an die Bedürfnisse der Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo. Hier muss die Homepage vom Design, der Technik sowie dem Inhalt gut an die Vorgaben angepasst sein.

Hochwertige Inhalte sorgen dafür, eine Seite als relevant für die Suchanfrage einzustufen.  Dies passiert nicht von heute auf morgen, sondern erfordert viel Geduld und Arbeitsaufwand. So kann es schon mal bis zu einem halben Jahr dauern, bis eine Webseite auf den obersten Plätzen auftaucht. Ist Ihre Webseite noch relativ neu, müssen Sie viel Aufwand betreiben, der sich erst nach gewisser Zeit auszahlt.

Ein gutes Ranking ist nicht garantiert und SEO liefert keine schnellen Ergebnisse. Dazu ist der Zeitaufwand sehr hoch und erfordert umfassendes Wissen zum Thema Suchmaschinenoptimierung.

Suchmaschinenmarketing zur gezielten Kundengewinnung

In vielen Fällen möchte ein Unternehmen schneller auf die ersten Plätze, denn wer sichtbar ist, macht Umsatz. Gerade bei Produkteinführungen, Online-Shops oder neu gelaunchten Webseiten soll eine Webseite sofort auf den ersten Plätzen erscheinen. Mit Textanzeigen ist dies möglich. Hier kaufen Sie für Ihren Online-Shop oder Homepage eine prominente Position in den Suchergebnissen. Dies hat den Vorteil, dass Sie sofort ganz weit oben stehen, manchmal sogar auf dem ersten Platz der Suchergebnisse.

Allerdings ist dieses bezahlte Suchergebnis dann als Anzeige gekennzeichnet. Das ist in der Regel kein Problem, da viele Menschen das Wort Anzeige gern überlesen. Der Interessent sucht eine Lösung und klickt auf das Suchergebnis. Die Lösung kann auch als Werbung daher kommen. Diese Top-Positionen sind hart umkämpft, daher entscheidet die Relevanz der Webseiten.

Die passenden Keywords finden

Ob Ihre Anzeige in den oberen vier Suchergebnissen erscheint, hängt von den Keywords ab, zu denen Sie Ihre Seite bewerben. Daher müssen Sie herausbekommen, wonach die Menschen suchen. Hier gibt es verschiedene Werkzeuge und Hilfsmittel, mit denen Sie das herausfinden können. Ihre Anzeige sollte immer dann erscheinen, wenn der User nach Ihrem Produkt sucht. SEA ist nur für kurzfristige Werbung geeignet, denn ist die Kampagne beendet, geht die Sichtbarkeit wieder verloren. Dennoch ist es ein guter Ansatz, eine neue Webseite oder ein Produkt schnell bekannt zu machen.

Vorteile des Suchmaschinenmarketings sind:

  • exaktes Nutzer-Targeting
  • hohe Online-Sichtbarkeit
  • zielgruppengenaue Ansprache
  • die Markenbekanntheit steigt
  • schnelle Ergebnisse bei Produkteinführung

Es ist stets eine gute Strategie, Suchmaschinenwerbung und Suchmaschinenoptimierung miteinander zu kombinieren. So erhalten Sie Nachhaltigkeit und sind dauerhaft sichtbar.

SEA Anzeigen schalten

Damit Ihre Werbung erfolgreich ist, sollte genau definiert sein, wen Sie ansprechen möchten. Welche Probleme Ihrer Zielgruppe können Sie lösen? Bei der Keywordrecherche stellen Sie fest, welche Begriffe Ihre Zielgruppe zur Suche nutzt. Nur dann lässt sich Ihr Angebot von den entsprechenden Interessenten finden.

Die Suchmaschinen rechnen nach dem Pay-per-Click-Prinzip ab, das bedeutet, dass Sie nur bezahlen, wenn jemand auf die Anzeige klickt. Für jedes Keyword gibt es einen Klickpreis, für den Sie ein Gebot abgeben. Im Hintergrund läuft eine Auktion, bei der der Meistbietende den Zuschlag erhält. Je höher das Gebot, desto eher erscheint Ihre Anzeige. Damit Sie Ihr Budget nicht überschreiten, können Sie eine Obergrenze festlegen. Ist dieses aufgebraucht, spielt die Suchmaschine keine Werbeanzeige mehr aus. Die bekanntesten Plattformen sind Google Ads sowie Bing Ads. Daneben gibt es weitere Werbenetzwerke sowie die Möglichkeiten der sozialen Medien.

Qualitätsfaktoren, die das Ranking beeinflussen

Neben dem Gebot auf das Keyword, gibt es weitere Qualitätsfaktoren, die zu berücksichtigen sind. Die Bezahlung der Anzeigen allein reicht nicht aus, um eine gute Platzierung in den SEA Ergebnissen zu bekommen. Es geht auch um die Qualität des Zieles, wo der Interessent landet. In der Regel ist dies eine übersichtlich gestaltete Landingpage sowie die Relevanz der Keywords.  Qualität und Inhalt Ihres Angebots müssen überzeugen.

Folgende Qualitätsfaktoren sind wichtig für eine gute Platzierung in den Suchergebnissen:

  • Eine hervorragende Qualität der Landingpage
  • Relevanz der Textanzeigen zu den Suchanfragen
  • Klickraten und Verweildauer auf den Zielseiten

Verlassen die Nutzer nach dem Klick die Webseite gleich wieder, ist der Inhalt nicht relevant. Mit Hilfe von Keyword-Tools können Sie herausfinden, welche Wörter die Interessenten eingeben und welche Fragen sie stellen. Die Suchmaschinen bieten den Ad-Nutzern die entsprechenden Werkzeuge an. Dies sind etwa die Google-Search Konsole, Google Keyword Planner sowie Google Suggest. Daneben gibt es weitere Werkzeuge von Drittanbietern, die in der Regel kostenpflichtig sind. Tools wie „Ubersuggest“ bieten verschiedene Analysemethoden, um zu sehen, welche Keywords der Wettbewerber nutzt. Daneben gibt es viele weitere Tools, mit denen Sie Ihr Angebot präzisieren können. Zum Beispiel, welche Fragen Nutzer stellen, um an Informationen zu kommen. Hier gibt es ein Tool, das sich „Answer the Public“ nennt. Dort ist fast jede Nutzerfrage aufgelistet.

SEA regional einsetzen

Mit SEA erreichen Sie viele Interessenten in Ihrem Umfeld. Statt auf Printwerbung zu setzen, erscheint Ihr Angebot auf den mobilen Geräten der Kunden. Der Vorteil am Online Marketing liegt in der genauen Messbarkeit des Anzeigenerfolges. Sie können jederzeit nachbessern, was mit Printwerbung nicht möglich ist. So lässt sich das Targeting exakt auf die Zielgruppe sowie das lokale Umfeld ausrichten. Um seine Ads muss sich ein Unternehmen kontinuierlich kümmern. Wenn Anzeigen suboptimal sind, kommt es zu hohen Kosten sowie Streuverlusten. Nebenbei ist dies nicht zu erledigen. Unsere  Online Marketing Spezialisten aus München helfen Ihnen, Ihr Suchmaschinenmarketing so zu optimieren, sodass Sie viele neue Kunden gewinnen.

SEA ist nicht auf Text und Bild beschränkt

YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine der Welt und lässt sich ebenso für das Marketing einsetzen. Damit lassen sich potenzielle Kunden zielgerichtet ansprechen. Es ist sogar möglich, Werbeanzeigen und Banner vor den Videos eines Wettbewerbers auszuspielen. Interessiert sich der User nicht für Ihr Video, kann er es in den ersten 30 Sekunden wegklicken. Sie zahlen dann keinen Cent und damit ist Ihr Branding kostenfrei. Videos lassen sich kostengünstig produzieren und müssen nicht einmal perfekt sein. Mit Video-Ads sowie Banneranzeigen bauen Sie eine große Reichweite auf.

SEM auf mehreren Kanälen nutzen

Die Entwicklung des Suchmaschinenmarketings schreitet immer weiter voran. Längst ist bekannt, dass Online Shopper mehrere Kontakte auf diversen Online-Kanälen benötigen, bevor sie eine Bestellung tätigen. Darauf reagieren die Suchmaschinenanbieter immer besser. Google hat im Jahre 2021 sein neues Format „Performance Max“ vorgestellt. Damit lässt sich mit nur einer einzigen Kampagne auf das gesamte Werbeinventar des Anbieters zugreifen, ohne allzu viel Aufwand zu betreiben.

SEA Marketing bleibt ein wichtiger Online Marketing Kanal, um neue Kunden schnell und präzise anzusprechen.

Google Ads Trends 2022

In unserem heutigen Blogbeitrag beschäftigen wir uns mit den Google Ads Trends 2022.

Bei Google Ads handelt es sich um bezahlte Werbeanzeigen, die über die Google Suche und das Google Werbenetzwerk im Rahmen von SEA Suchmaschinenwerbung veröffentlicht werden. Unternehmen, die gern bei Google Anzeigen schalten wollen, begeben sich dafür regelmäßig auf die Suche nach aktuellen Trends und Hinweisen, wie sie eine Conversionsteigerung und Kampagnenoptimierung praktisch realisieren können. Wir zeigen Ihnen, worauf es im Performance Marketing 2022 hier ankommt und warum unter anderem Responsive Search Ads dabei eine so große Rolle spielen.

Trend 1: Responsive Search Ads

Die Veränderungen im Suchverhalten von Google Anwendern sind rasant. Google stellt sich passend dazu mit neuen Funktionen und Kampagnentypen auf diese Entwicklung ein.

Im Rahmen von Performance Marketing kommen Unternehmen aus diesem Grund in 2022 an Responsive Search Ads nicht mehr vorbei. Die sogenannten RSA gehören zum neuen Google Ads Account Standard.

Bisher viel genutzte Textanzeigen, die bereits erstellt wurden, sind weiterhin verfügbar, lassen sich jedoch nicht mehr bearbeiten. Die neuen Responsive Search Ads hingegen bestehen aus einzelnen Elementen, zu denen 5 bis zu 15 Überschriften und 4 Beschreibungen gehören, die automatisiert miteinander kombiniert werden, bis die beste Variante für den Konsumenten bereitsteht.

Werbetreibende müssen sich hier in ihrer Kampagnenoptimierung anpassen und Anzeigen entsprechend umbauen sowie die gesamte Kampagnenstruktur auf die neuen Google Ads anpassen.

Interessant sind in diesem Kontext auch die ebenfalls neu von Google angebotenen Image Extensions (Bilderweiterungen), mit denen Unternehmen die Option haben ihre Angebote nicht nur textlich, sondern auch mit visuellen Bausteinen zu vervollständigen.

Trend 2: Attribution bei Google Analytics

Eine weitere wichtige Änderung, die nicht im Google Ads Konto durchgeführt wurde, aber einen großen Einfluss auf die Werbeanzeigen im SEA hat, ist die sogenannte kanalübergreifende, datengesteuerte Attribution von Google Analytics.

Die angewandte Technologie verwendet Machine Learning um passende Credit Zuweisungen zur Conversionsteigerung zu generieren.

Damit besteht die Möglichkeit, die Attributionsmodelle stetig zu optimieren und sich automatisiert auf Veränderungen an allen den Kategorien anzupassen, in denen der Kunde Kontakt zum Unternehmen hat (Touch Points).

Trend 3: Kampagnen-Typ Performance Max

Der noch relativ neue Kampagnen-Typ „Performance Max“ ist ein wichtiger Trend, denn Unternehmen sich im SEA auf keinen Fall entgehen lassen sollten. Damit haben Sie die Option mit nur einer Kampagne auf den Google Ads Kanälen Search, Display, YouTube, Discover, Maps und Gmail präsent zu sein.

Die Zielsetzung dabei ist es kanalübergreifend die bestmögliche Performance zu erzielen und dabei eine Conversionsteigerung mit geringem Aufwand umzusetzen.

Da Google bereits verkündet hat, dass der Kampagnentyp Performance Max in 2023 das Smartshopping ersetzen soll, ist jetzt ein guter Zeitpunkt sich mit diesem Kampagnentyp zu beschäftigen.

Trend 4: Broad und Phrase Match

Schon im vergangenen Jahr hat Google nicht nur die Matchtypes verändert, sondern auch schrittweise die sogenannten Broad Match Modifier (BMM)-Keywords abgeschafft.

Passend dazu wurde auch das bislang im SEA bekannte Phrase Match erneuert. Es erfolgte eine Kombination aus der Genauigkeit von Phrase Match und der Reichweite des Broad Match Modifiers.

Unternehmen sollten sich aus diesem Grund in 2022 auf Broad und Phrase Match konzentrieren. Das aktuelle Phrase Match verfügt über eine breitere Aufstellung, um es Werbetreibenden zu erleichtern, die richtige Zielgruppe anzusprechen.

Es wertet zusätzliche Kriterien darunter Landing Pages, Keywords und die Anzeigengruppe aus, um im Ads Konto relevantere Suchanfragen zu generieren. Passend dazu lassen sich die 10 Prozent aller falsch geschrieben Suchanfragen der Nutzer mit Broad Match abdecken.

Fazit: SEA mit Google Ads 2022

Der SEA Trend geht in diesem Jahr bei Google Ads hin zu einem intuitiven Setup und wertvollen Automatisierungen. Entscheidend dabei ist, dass operative Aufgaben damit deutlich reduziert werden und Werbetreibende sich auf die Ausarbeitung einer nachhaltige Strategie fokussieren können.

Zur Erstellung und Verwaltung von Ads Kampagnen ist es empfehlenswert, einen erfahrenen SEA Spezialisten einzubeziehen. Gern beraten wir Sie zu den Möglichkeiten.

5 Tipps für erfolgreiches SEA Marketing

SEA / Suchmaschinenmarketing ist ein wichtiger Baustein des Online Marketings und unterstützt Unternehmen dabei die Aufmerksamkeit von Interessenten und Kunden zu gewinnen und diese zu einer Aktion, wie beispielsweise einem Kauf, zu animieren. Unsere Online Marketing Agentur München ist auf Suchmaschinenwerbung spezialisiert und gibt Ihnen in diesem Artikel 5 Tipps für ein erfolgreiches SEA Marketing an die Hand.

Tipp 1: Machen Sie sich mit Tracking Optionen vertraut!
Im Fokus eines effizienten SEA / Suchmaschinenmarketing steht ein aussagekräftiges Tracking.

Nur wenn Sie in Ihrem Unternehmen im Detail nachvollziehen können, welcher Content, Keywords, welche Anzeigenformate etc. die gewünschten Conversions oder Leads generieren, können Sie langfristig Ihr SEA Marketing vorantreiben und Budgets sinnvoll einsetzen.

Mit dem passenden Tracking messen Sie die Leistung Ihres ROI (Return on Investment) und können fundierte Entscheidungen zu Ihren Werbeausgaben treffen. Über Kennzahlen wie „Ziel-CPA“ (der Betrag, den Sie idealerweise für eine Conversion zahlen wollen), „auto-optimierter CPC“ (Gebotsstrategie, bei der der CPC (Cost-per-Click) angepasst wird, um möglichst viele Conversions zu erzielen) „Ziel-ROAS“ (durchschnittlicher Conversion-Wert, je investiertem Euro) automatisieren Sie Ihre Kampagnen individuell angepasst auf Ihre Geschäftsziele.

Tipp 2: Arbeiten Sie mit gutdurchdachtem Remarketing!
Von Remarketing spricht man, wenn Besucher einer Webseite oder von anderen Inhalten erneut angesprochen werden und dafür personalisierte Werbekampagnen zum Einsatz kommen.

Insbesondere wenn Sie Dienstleistungen und Lösungen anbieten, die eine höhere Beratungsintensität haben, gestaltet sich die Customer Journey länger und aufwendiger.

Über Zwischenschritte wird es möglich, dass Interessenten beispielsweise zunächst einen Beratungstermin vereinbaren oder eine Online-Demo buchen. Um diese Interessenten optimal auf ihrem Weg durch den Salesfunnel zu begleiten, kommt Remarketing im SEA / Suchmaschinenmarketing zum Einsatz.

Tipp 3: Achten Sie auf Relevanz!
Relevanz entscheidet darüber, ob Sie Ihre Zielgruppe mit den angebotenen Inhalten auch tatsächlich erreichen. Nehmen Sie sich im Vorfeld Zeit, um Ihre Werbeziele klar zu definieren und deren Umsetzung regelmäßig zu überprüfen.

Konzertieren Sie sich darauf, dass im Rahmen der Suchmaschinenwerbung Kampagnen sowie Anzeigengruppen thematisch gut aufeinander abgestimmt sind und die Ziele im Blick behalten.

Welche Inhalte bieten nicht nur Google, sondern auch Ihren potenziellen Kunden echte Relevanz? Wie lassen sich alle Vorteile auf den Punkt bringen? Mit welcher Ansprache können Inhalte am besten transportiert werden? Desto präziser die Kommunikation ausfällt, umso einfacher genieren Sie relevante Leads.

Tipp 4: Setzen Sie Keywords richtig ein!
Wörter oder Wortgruppen helfen Ihnen dabei, Ihre Produkte und Dienstleistungen besser zu beschreiben und anhand von Schlüsselwörtern (Keywords) Werbeanzeigen optimal auf die User auszurichten.

Reduzieren Sie die Anzahl der Keywords in Anzeigengruppen auf maximal 10 bis 20 gut geeignete Keywords und prüfen Sie vorher das Suchvolumen für jeden einzelnen Schlüsselbegriff.

Achten Sie dabei auf eine gute Mischung und verwenden Sie auch negative Keywords, die dazu dienen Begriffe auszuschließen, unter denen Ihre Werbeanzeigen nicht erscheinen sollen.

Tipp 5: Nehmen Sie regelmäßige Anpassungen vor!
Die Optimierung beispielsweise von Google Ads Kampagnen oder YouTube Ads spielt eine Schlüsselrolle für den strategischen Erfolg im SEA / Suchmaschinenmarketing.

Bei den Anpassungen handelt es sich um einen komplexen und zeitaufwendigen Vorgang, der über die gesamte Kampagnen-Laufzeit durchgeführt werden sollte, um flexibel und schnell auf Marktveränderungen reagieren zu können und geplante Werbeziele nicht zu verfehlen.

Wichtig ist hier auch die regelmäßige Anpassung des CPCs (Cost-per-Click) um Kostenfallen zu vermeiden, insbesondere dann, wenn sich Unternehmen mit ihren Werbeanzeigen in einem hart umkämpften Marktbereich bewegen.

Auf den Punkt: So realisieren Sie strategisches und operatives SEA / Suchmaschinenmarketing
Suchmaschinenwerbung ist ein unverzichtbarer Teil des Online Marketing von Unternehmen. Gewinnen Sie Kunden mit SEA Marketing und profitieren Sie von einer optimalen Platzierung Ihrer Werbung und der Automatisierung von wiederkehrenden Routinen, um Ihre Zielgruppe mit maßgeschneiderten Angeboten anzusprechen.

Gern unterstützen wir Sie bei der strategischen Ausrichtung Ihres SEA Marketing ebenso, wie beim operativen Kampagnenmanagement sowie regelmäßigen Anpassungen.

Wir bieten SEA Audit, den Google Ads Konto Check, ein zielführendes Konto Setup sowie eine stetige Erfolgskontrolle. So profitieren Sie von einem umfassenden Qualitätsmanagement und der Zusammenarbeit mit einem persönlichen Ansprechpartner ins unserer Full Service Agentur München. Wir sind in den Google Ads Bereichen Suchmaschinenwerbung, App Werbung, Displaywerbung, Videowerbung und Google Shopping zertifiziert. Gerne können Sie mit uns in Kontakt treten.

Responsive Search Ads bei Google ab 2022

Ab 2022: Nur noch Responsive Search Ads bei Google
Markführer Google setzt in Sachen SEA auf maximale Flexibilität. Ein Grund dafür, warum ab 2022 in Suchkampagnen nur noch Responsive Search Ads (responsive Suchanzeigen) als Anzeigenformat nutzbar sind. Doch was bedeutet das für Werbetreibende im Online Marketing? Ab wann genau tritt die Neureglung in Kraft und welche Vorteile sprechen für Responsive Search Ads? Unsere Suchmaschinenmarketing Agentur Experten haben die Antworten für Sie.

Was sind Responsive Search Ads?
Im Rahmen von SEA Suchmaschinenmarketing konnten Werbetreibende bislang selbstangepasste responsive Suchanzeigen (Responsive Search Ads, kurz RSA) oder aber erweitere Textanzeigen (Google Expanded Text Ads, kurz ETA) einsetzen.

Über Responsive Search Ads haben Werbetreibende bei Google die Gelegenheit verschiedene Anzeigentitel sowie Beschreibungen bereitstellen. Google stellt daraus Kombinationen zusammen und spielt diese ergebnisorientiert aus.

Derzeit lassen sich 3-15 Titel (mit bis zu 30 Zeichen) und 2-4 Beschreibungen (mit bis zu bis zu 90 Zeichen) einpflegen. Google stellt die Suchanzeigen entsprechend den Suchbegriffen in optimierter Konstellation Nutzern automatisch bereit.

Ab wann treten die Anpassungen in Kraft und welche Auswirkungen haben sie?
Die Anpassungen im Online Marketing treten ab 30. Juni 2022 in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt werden bei Google nur noch Responsive Search Ads ausgespielt. Google empfiehlt Werbetreibenden rechtzeitig auf responsive Suchanzeigen umzustellen und sich mit dem Thema über die Hilfsseiten vertraut zu machen. In den unternehmenseigenen Tipps weist Google darauf hin, dass Werbetreibende pro Anzeigengruppe eine responsive Suchanzeige mit einer Anzeigeneffektivität, die mindestens mit „Gut“ oder „Sehr gut“ bewertet wurde, verwenden sollten. Dabei sind pro Anzeigengruppe maximal drei responsive Suchanzeigen möglich.

Bereits bestehende erweiterte Textanzeigen werden ebenfalls weiter geteilt. Sie lassen sich allerdings nicht mehr neu erstellen oder bearbeiten. Auch das Tracking bestehender Anzeigen bleibt möglich.

Zusätzlich besteht für Marketer die Option Call Ads (Anrufanzeigen, bei denen ein potenzieller Kunde nach Klick auf die Anzeige Ihr Unternehmen anrufen kann) sowie Dynamic Search Ads (für die Anzeigenschaltung werden Inhalte Ihrer Website verwendet) zu generieren.

Welche Vorteile bieten RSA im SEA Suchmaschinenmarketing?
Aufgrund der Tatsache, dass Responsive Search Ads auf sogenanntem Machine Learning (Algorithmen anhand Künstlicher Intelligenz (KI)) aufbauen, sind darüber äußerst differenzierte Suchanfragen möglich. Dem Nutzer wird über responsive Suchanzeigen so ein sehr differenziertes Ergebnis zur Verfügung gestellt.

Dadurch haben Werbetreibende die Möglichkeit mit wenigen Ads hohe Conversions zu erzielen. Google erklärt dazu, dass responsive Suchanzeigen etwa 7 % mehr Conversions realisieren und das zu nahezu den gleichen Kosten wie erweiterte Textanzeigen.

Aber wie entstehen gute Anzeigen? Google stellt eine detaillierte Anleitung für das Erstellen und Bearbeiten von Responsive Suchanzeigen online bereit. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch Google Anzeigenanpassungen, über die Texte in Suchanzeigen automatisch in Echtzeit optimiert werden.

Vorteile auf einen Blick:

  • Zeitersparnis: Es müssen nur Titel und Textzeilen erstellt werden, die Ausgabe der Kombinationen erfolgt automatisch
  • Kompatibilität: Anzeigen lassen sich einfach und optimiert auf die Bildschirmbreite der Endgeräte beim Nutzer erstellen
  • Anpassung: Anzeigeninhalte können auf den Standort, üblichen Standort oder Regionen der Nutzer ausgerichtet werden
  • Reichweite: Es werden mehr Nutzer erreicht, da Anzeigen kombiniert und häufiger bei Suchanfragen ausgespielt werden
  • Performance: Es werden mehr Klicks sowie Conversions erzielt und damit die Leistung der Anzeigen optimiert

Responsive Suchanzeigen gezielt nutzen
Nach Erstellung einer responsiven Suchanzeige sorgt der Google Algorithmus dafür, dass die besten Varianten an die Nutzer ausgespielt werden.

Damit lässt sich mittel- bis langfristig nicht nur die Klickrate und die Relevanz Ihrer Anzeigen, sondern auch der Qualitätsfaktor der beworbenen Schlüsselwörter erhöhen. Außerdem passen sich die Anzeigen an die Devices sowie Endgeräte der User an.

Gute Argumente für den Einsatz von RSA in Ihrem Unternehmen. Sprechen Sie mit uns über die vielseitigen Optionen, die SEA – Search Engine Advertising bereithält. Unsere Suchmaschinenmarketing Agentur unterstützt Sie bei der Umsetzung Ihrer Kampagnen. Wir planen für Sie die passende Strategie, übernehmen die Erstellung sowie Anpassungen und tragen Sorge für individuelle Optimierungen – für beste Ergebnisse.

PPC Agentur / PPC Marketing

Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, was eine PPC Agentur macht oder welche Rolle PPC Marketing für Ihr Unternehmen spielt? Im Dschungel der Begrifflichkeiten verliert man schnell den Überblick. Dabei lassen sich die meisten Abkürzungen leicht erklären und gut in einen Zusammenhang zur Marketingstrategie bringen. Unser Team beantwortet Ihnen hier die wichtigsten Fragen rund um PPC.

Inbound Marketing vereint alle Pull-Strategien, zu denen unter anderem PR, Content Marketing und Inbound Online Marketing (Social Media, E-Mail-Marketing, Conversion Optimierung) gehören. Outbound Marketing lebt von Push-Strategien wie beispielsweise Affiliate oder Performance Marketing. Unabhängig von der Art des Marketings taucht auch immer wieder die Bezeichnung PPC Marketing oder PPC Agentur auf.

Was heißt PPC?

Die Abkürzung PPC steht für „Pay per Click“ und beschreibt eine Abrechnungsvariante, bei der ein Preis für jeden Klick auf eine Anzeige gezahlt wird. Dabei handelt es sich um eine weitverbreitete Kampagnen Budgetierung im Online Marketing, die beispielsweise im Rahmen von Suchmaschinen Werbung bei Google Ads Anwendung findet. Werbetreibende zahlen so Plattform Anbietern wie Google oder Facebook jedes Mal, wenn ein Klick auf eine Anzeige erfolgt und somit auf die eigene Webseite führt.

Was ist PPC Marketing?

Im Rahmen von PPC Marketing werden Kampagnen erstellt, bei denen die Methodik Pay per Click im Fokus steht. Besonders oft werden sie im Bereich SEA (Search Engine Advertising), auch Suchmaschinenwerbung genutzt.

Neben Google Ads und Yahoo Search Marketing arbeiten zum Beispiel auch Facebook und Instagram Anzeigen, Amazon, Banner sowie Displays aber auch Text-Links im Affiliate Marketing mit einem Preis pro Klick.

Wie wird eine PPC Kampagne in der Praxis aufgesetzt?

Zur Umsetzung einer Kampagne im PPC Marketing benötigen Sie zunächst einen kostenfreien Account bei dem jeweiligen Anbieter, wie beispielsweise Google. Dazu wird zunächst ein Google Account angemeldet unter dem später verschiedene Unternehmenskonten sowie ausgewählte Kampagnen geführt werden können.

Die Einrichtung ist recht einfach und in wenigen Minuten realisierbar. Zur Abrechnung müssen Sie neben Angaben zu der gewünschten Zahlungsmethode auch einen Preis für die jeweilige Kampagne bestimmen.

Im Rahmen Ihrer Kampagne legen Sie Schlüsselwörter (Keywords) fest, die später bei der Bereitstellung Ihrer Anzeigen in den Suchergebnissen von Google eine Rolle spielen. Denn Ihre Anzeigen werden immer dann bereitgestellt, wenn ein Nutzer online nach den passenden Schüsselwörtern googelt.

Die ausgewählten Keywords werden oft auch von anderen Unternehmen zur Werbung genutzt. Aus diesem Grund wird die Werbeplatzierung zu ausgewählten Keywords über eine Auktion vergeben. Derjenige, der den höchsten CPC (Cost per Click) bietet, erhält die beste Werbeplatzierung.

Die Anzeige in der Suchmaschine erfolgt dann zu jedem Zeitpunkt, wenn ein User nach dem vorab definierten Keyword sucht. Vorteilhaft dabei ist es, dass Sie als Werbetreibender nur dann bezahlen, wenn Ihre Anzeige nicht nur erschienen, sondern der Konsument auch darauf geklickt hat.

Wichtig ist es in diesem Zusammenhang, mit den unterschiedlichen Keywords zu spielen und herauszufinden, welche die höchste Klickrate (CTR, Click Through Rate) erreichen.

Wie kann Sie eine PPC Agentur unterstützen?

Eine PPC Agentur unterstützt Sie auf dem gesamten Weg von der Planung im Marketing, über die Einrichtung von Kampagnen bis hin zum Controlling und der stetigen Optimierung von Anzeigen.

Dabei ist die PPC Werbung über zahlreiche Plattformen hinweg möglich. Sie profitieren als Unternehmen von einem individuellen und strategisch ausgerichtetem Kampagnen Management, dass Ihnen ein ausgewogenes Kosten-Nutzen-Verhältnis im Online Marketing sicherstellt. Immer im Blick dabei behält die PPC Agentur für Sie die Customer Journey Ihrer Zielgruppe.

Media Beats ist Ihre PPC Agentur in München: Als Google Ads Manager sind wir in den Bereichen Suchmaschinenwerbung, App Werbung, Displaywerbung, Videowerbung und Google Shopping zertifiziert. Wir unterstützen Sie dabei die unterschiedlichsten PPC Kanäle optimal für Ihr Unternehmen zu nutzen. Gemeinsam erstellen wir Kampagnen, die sich von Mitbewerbern abheben und optimale Suchmaschinenplatzierungen erzielen, beziehungsweise über Anzeigen Präsenz zeigen und von Ihrer Zielgruppe garantiert nicht übersehen werden.

Suchmaschinenmarketing: 5 wichtige Google Entwicklungen

Für Unternehmen ist der Gigant Google nicht mehr aus dem Suchmaschinenmarketing wegzudenken. Allerdings sorgen regelmäßige Anpassungen, neue Tools oder Algorithmen bei Google dafür, dass man schnell den Überblick verlieren kann. Worauf sollten Sie rund um SEA / Suchmaschinenwerbung, SEO / Suchmaschinenoptimierung und SEM / Suchmaschinenmarketing achten? Das Team unserer SEA Agentur hat Ihnen die fünf wichtigsten Entwicklungen von Google in einer Übersicht zusammengestellt.

Entwicklung 1: Kostenlose Shopping-Anzeigen

Eine wichtige Entwicklung in SEO und Suchmaschinenmarketing ist die Option, neben kostenpflichtigen Google Ads, kostenlose Anzeigen bei Google Shopping zu platzieren.

Die SEA Form wird als Google Shopping Organic (kostenfreie, organische Produktplatzierungen) bezeichnet und zeigt potentiellen Kunden nur tatsächlich relevante Suchergebnisse als Google Anzeigen an.

Unsere Google Ads Agentur empfiehlt diese Möglichkeit, denn Sie eignet sich nicht nur für KMU mit kleinem Budget für Marketingaktivitäten, sondern eröffnet auch größeren Firmen die Gelegenheit kostenlose Anzeigen mit Produktdetails wie Marke, Verfügbarkeit, Preis oder Bewertung in den organischen Shopping-Ergebnissen zu präsentieren.

So lassen sich Anzeigen-Platzierungen bei Google gezielt testen und optimieren, ohne dass dafür im Vorfeld bereits hohe Ausgaben getätigt werden müssen.

Entwicklung 2: Intelligenter Linkaufbau mit Fokus auf Deeplinks

Wenn Unternehmen ihre Interessenten über Links gezielt auf bestimmte Unterseiten leiten, lassen sich aus Besuchern leichter Kunden generieren. Gut zu wissen ist in diesem Zusammenhang das Google alle Unterseiten einer Website einzeln bewertet. Sogenannte Deeplinks verbessern dabei sowohl das Ranking der Hauptseite, als auch den Traffic der Unterseite, bei der ein Keyword gut rankt.

Bei Deeplinks handelt es sich um direkte Verlinkungen zu ausgewählten Unterseiten, die es dem Nutzer ermöglichen, sofort auf die gewünschten Inhalte und Angebote zuzugreifen.

Google misst Deeplinks eine höhere Wertigkeit bei. Denn sie helfen gerade Mobilnutzern, die beispielsweise via Smartphone shoppen, anhand von Keywords und Suchverhalten Produkte sofort zu finden und zu kaufen.

So wird für Werbetreibende eine deutlich höhere Conversion möglich, die die Deeplink-Nutzung, sowohl für Android als auch für  iOS-Betriebssysteme, besonders lukrativ macht. Diese lassen sich aktuell in verschiedenen Anzeigeformaten wie Display-, Shopping- oder Search-Anzeigen einbinden.

Entwicklung 3: Zielgerichtete Ansprache von Neukunden

Als Online Marketing Agentur raten wir dazu, bei der Neukundengewinnung auch verschiedenen Funktionen im Bereich Google Search zu berücksichtigen.

Dabei lassen sich unter anderem First Party Daten (unternehmenseigene Daten, die beispielsweise in einem internen Customer Relationship Management System gesammelt werden) einbinden und somit sogenannte Audience Listen von bestehenden Kunden bereitstellen, die von der Werbung nicht angesprochen werden. So wird Ihre Marketingkampagne ausschließlich auf Neukunden ausgerichtet.

Passend dazu können Online Marketing Aktivitäten bei Google so optimiert werden, dass Sie die statischen Zwillinge Ihrer Bestandskunden ansprechen. Dabei handelt es sich um potenzielle Kunden, die Ihren bereits bestehenden Kunden, zum Beispiel im Kaufverhalten, ähnlich sind.

Entwicklung 4: Einzelne Produktmargen für die Kampagnensteuerung

Google setzt im Rahmen von Künstlicher Intelligenz (KI) auf zahlreiche Automatisierungsprozesse mit Kennzahlen, die die Zielgruppe besonders passgenau ansprechen.

Dabei lassen sich First Party Daten integrieren, über die die einzelnen Produktmargen  für die  Steuerung von Kampagnen betrachtet werden können. So wird die Kampagne auf echten und greifbaren Geschäftskennzahlen ausgerichtet  und nicht nur anhand des reinen Umsatzes betrachtet.

Entwicklung 5: Audio-Ads für Musik- und Podcaststreamings

Im Blog unserer Suchmaschinenmarketing Agentur haben wir bereits den Marketingtrend Podcast genauer unter die Lupe genommen. In diesem Zusammenhang sollten Sie für Podcasts, Musik Streaming oder Audio Apps die zugehörige Audio-Werbung im Hinterkopf behalten.

Google bietet dazu eine neue Funktion, die sich noch in der Beta-Phase befindet, die sich auf YouTube Musik und Podcast-Streaming konzentriert. Bereits Ende 2020 startete YouTube mit Audio-Ads als neues Formatangebot für Google Ads und Display & Video 360. Darüber haben Werbetreibende die Möglichkeit Ihre Reichweite für audio-basierte Inhalte deutlich zu erhöhen und damit Nutzer anzusprechen.

Resümée: Google Entwicklungen gezielt für Ihr Unternehmen nutzen

Google liebt die Veränderung und für Unternehmen ist es entscheidend am Puls der Entwicklungen des Marktführers zu bleiben. So können Sie für Ihr unternehmensinternes SEO und Suchmaschinenmarketing das volle Potenzial ausschöpfen und neue Wege im Online-Marketing gehen.

Unsere SEA Agentur beschäftigt sich ständig mit den neuesten Entwicklungen in den Bereichen SEO, SEA und SEM. Gern unterstützen wir Sie dabei die unterschiedlichsten Tools von Google optimal für Ihr Unternehmen einzusetzen und sowohl Neukunden, als auch Bestandkundschaft rundum zufrieden zu stellen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Google Shopping – gezielte Produktplatzierungen

Google Shopping bietet Unternehmen im Rahmen von Suchmaschinenmarketing (SEA) vielseitige Möglichkeiten die eigenen Produkte zu bewerben und über ausgewählte Kampagnen genau die richtige Zielgruppe zu adressieren. Anzeigen erzielen eine enorme Reichweite und werden u. a. auf Desktops, Smartphones, in der Google Suche, bei Gmail, YouTube im Google Display Netzwerk geteilt. Doch was umfasst die Plattform genau, was sind Comparison Shopping Services (CSS), welche Rolle spielen Produktfeed / Feed Optimierung, Google Shopping Kampagnen / Product Listing Ads (PLA’s) oder ein gezieltes Remarketing für Ihr E-Business?

Was ist Google Shopping?

Bei Google Shopping handelt es sich um ein Instrument aus dem SEA / Suchmaschinenmarketing. Damit haben Shopbetreiber die Möglichkeit, ihre Produktdaten für Google bereitzustellen und nach Aufbereitung in den Suchergebnissen von Google sowie den damit verbundenen Diensten online zu stellen.

Das Google Merchant Center bietet die Gelegenheit, Nutzern Geschäfts- und Produktinformationen bereitzustellen. Damit werden alle Informationen zu ausgewählten Produkten genau dann verfügbar gemacht, wenn ein potentieller Käufer bei Google nach einem Produkt sucht.

Der Online-Händler meldet sich im Google Merchant Center an und überträgt seine Produktdaten. Passend dazu lassen sich anschließend Google Shopping Kampagnen planen, die entweder kostenfrei organisch (seit 2020) oder bezahlbar sind.

Google selbst beschreibt die sogenannten Google Ads Comparison Shopping Services (CSS) als Dienste, die Produktangebote von E-Commerce-Händlern sammeln und diese Nutzern zur Verfügung stellen, die über Ads in den Shop des Händlers gelangen und dort einkaufen.

Worum geht es bei Produktfeed / Feed Optimierung?

Produktdaten dienen als Grundlage für Google Shopping und müssen bei Google importiert werden. Online-Händler sollten hier im Detail prüfen, welche Möglichkeiten sie nutzen können, um die Daten aus ihrem Shopsystem zu exportieren und eine gute Produktfeed / Feed Optimierung umzusetzen.

Die Feed Optimierung ist entscheiden dafür, dass Ihre Produkte auch zu den passenden Suchanfragen in Google Shopping angezeigt werden. Zentrale Elemente sind dabei die Optimierung von Titeln sowie Produktbeschreibungen. Gute Produktfeeds wiederum sind eine wichtige Grundlage für die Einrichtung von erfolgreichen Kampagnen.

Was sind Google Shopping Kampagnen / Product Listing Ads (PLA’s)?

Nach erfolgreicher Feed Aufsetzung sowie Verbindung mit Google Ads über das Google Merchant Center, können Sie gezielt Kampagnen erstellen. Diese werden von Onlinemarketing-Experten auch als Product Listing Ads (PLA’s) bezeichnet.

Dafür gibt es verschiedene Herangehensweisen, wie beispielsweise eine Bestseller-Kategorisierung, einem Mischung aus generischen sowie markenbasierten Suchbegriffen oder der Eliminierung von Low Profit Produkten je nach Budgetrahmen.

Was bedeutet Google Shopping Remarketing?

Via Remarketing werden Besucher oder Kunden erneut auf anderen Seiten mit Werbeanzeigen angesprochen. Der Produktfeed lässt sich auch für  Remarketing Anzeigen nutzen.

Damit können Sie ein Remarketing auf Basis von einzelnen Produkten realisieren, die beispielsweise bereits im Warenkorb lagen, aber nicht gekauft wurden (Warenkorbabbruch) oder für Wiederkäufer beziehungsweise andere User interessant sind. Grundlage sind auch an dieser Stelle wieder eine sorgfältige Feed Optimierung sowie ein technisch durchdachtes und nahtloses Tracking.

Google Shopping Organic vs. Paid Ads

Bei Google können Sie neben bezahlten Ads seit 2020 sogenannte Google Shopping Organic, eine kostenfreie, organische Platzierung Ihrer Produkte, nutzen.

Google will eigenen Angaben zufolge damit auch kleine E-Commerce-Betreiber unterstützen, deren Zielgruppe zu erreichen.

Die organischen Ergebnisse werden beispielsweise in den Shopping Tabs, in  Search oder in Images angezeigt. Händler, die bereits Suchmaschinenmarketing betreiben und ihren Produktfeed im Google Merchant Center integriert haben, können ebenso vom Programm “Google-Plattform” partizipieren.

Erfahrene Shopbetreiber komplettieren ihre Paid Ads mit kostenlosen Produktplatzierungen, um gezielt Produkte in bezahlten sowie organischen Shopping Ergebnissen auszusteuern.

Werbetreibende, die Google Shopping noch nicht kennen, haben zunächst die Option, auch ohne bezahlte Ads, die Plattform inklusive der Feed Optimierung kennenzulernen sowie die Effekte auszuprobieren.

Fazit: Verkäufe aktiv steigern

Mit Unterstützung von Shopping Kampagnen können Sie sich zielgerichtet an potentielle Käufer wenden und mit geringem Streuverlust exakt die Personengruppen erreichen, die sich auf die Suche nach Ihrem Produkt begeben haben.

Kunden die Google nutzen, vertrauen der Relevanz der Anzeigen und erhalten einen schnellen Überblick über Ihr Produktangebot. Voraussetzung dafür ist jedoch eine optimale Planung, Verwaltung und Optimierung der Ads.

Als digitale Marketingagentur unterstützen wir Sie dabei Produktverkäufe durch eine gezielte Platzierung in den Google Shopping Suchergebnissen zu steigern. Sie wollen gern mehr erfahren?

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.